Historische Kunsthochschule Kassel

Schon von Kindesbeinen an wusste meine Freundin Julia, dass für sie nur eine berufliche Richtung in Frage kam: Die Kunst. Kreativität und Gestaltung, Malen und Zeichnen, das waren schon immer ihre Steckenpferde. So war ihr schon recht früh bewusst, dass sie einmal Kunst studieren werde. Doch lange Zeit war ihr noch nicht ganz klar, welche Kunsthochschule sie dafür besuchen wollte. Als das Abi immer näher rückte und es Zeit wurde, eine Entscheidung zu treffen, stieß sie auf die Kunsthochschule Kassel.

Sie bietet verschiedene Studiengänge, wie die Kunstpädagogik, die Kunstwissenschaften, die Bildende Kunst und viele weitere. Dadurch war schon einmal eine große Auswahl gegeben, die sie durchaus zu schätzen wusste. Interessant fand meine Freundin auch, dass die Kunsthochschule Kassel schon Ende des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Obwohl sie ursprünglich eher Künstler gefördert hat und erst 1838 zur Kunstlehranstalt umfunktioniert wurde, fand Julia die Geschichte der Kunsthochschule Kassel von Anfang an sehr interessant.

Auch die Lage der Kunsthochschule Kassel hat der Julia von Anfang an imponiert. Seit den 1960er Jahren liegt sie nämlich in unmittelbarer Nähe der Kasseler Karlsaue. Außerdem faszinierte es meine Freundin Julia von Anfang an, dass sie zwar grundsätzlich zur Universität Kassel gehört, aber recht autonom agieren kann. Das bedeutet mehr Freiheiten bei der Ausgestaltung der angebotenen Studiengänge und das ist für sie gerade in der Kunst besonders wichtig. Insofern war die Entscheidung schnell getroffen und sie bewarb sich – und siehe da, meine Freundin Julia hatte Glück und wurde angenommen.

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